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01.03.2005
» Allgemein » Die Impfung
auch Erwachsene benötigen gelegentlich eine Impfung, sei es die Diphtherie-Tetanus Auffrischung oder ev. eine Grippe- oder Zecken-
impfung...

Sie können gerne zusammen mit Ihrem Kind bei uns geimpft werden.
Einfach Impfpass mitbringen, wir überprüfen dann, ob Sie eine Spritze brauchen.

Impfungen sind Vorsorgeleistun-gen.es fällt daher keine Praxis-
gebühr an.

...und die Kinder finden es auch ganz lustig.
 

Dr. Ulrich Hagen

01.03.2005
» Allgemein » Stillen und Alkohol
Darf ich nun oder darf ich nicht?

Die Fakten:
Die Blutalkoholkonzentration der Mutter entspricht der Alkohol-konzentration der Muttermilch .Etwa 2% der von der Mutter aufgenommenen Dosis geht in die MM , was einer Menge von ca. 30 mg pro kg Körpergewicht entspricht Daraus errechnet sich ein Blutalkoholgehalt des Säuglings von unter 0,1 Promille.
Eine pharmakologische Wirkung ist dabei nicht zu erwarten.
Die Legenden:
Bei Alkohol, insbesondere Bierkonsum der Mutter trinkt das Kind besser. Stimmt nicht. Kurzfristig lässt die Trinkleistung eher nach.
Das Kind schläft besser. Stimmt auch nicht. Die aktiven Schlafphasen sind verkürzt.
Der Alkohol in der MM kann das Kind schädigen. Eigentlich nein, vielleicht aber auch ja. Eine Studie aus England fand bei Kindern von Müttern, die mäßig tranken keinerlei Einfluss auf die Entwicklung, bei höherem Konsum nur einen Einfluss im bereich der Psychomotorik, nicht im Bereich mentale Entwicklung. Und wie das in der Medizin so ist fand man in einer Folgestudie diese Ergebnisse nicht mehr.
Fazit:
Ein Gläschen am Abend für die gestresste Mutter schadet nichts und hilft, wenn schon nicht dem Kind beim Schlafen, so vielleicht der Mutter beim Abschalten und Entspannen.


Quelle: Bald,Stuttgart, PÄD Praktische Pädiatrie, 1/2005
 

Dr. Ulrich Hagen

23.09.2004
» Allgemein » Vorsicht Glotze!

Robert Hancox aus Neuseeland und sein Team waren hart-näckig und sehr fleißig.1972 erfassten sie alle Kinder, die in diesem Jahr in Dunedin ( 120.000 Einwohner) geboren wurden. Ihr Fernsehkonsum wurde akribisch dokumentiert – mit erstaunlichen, oder besser erschreckenden Erkenntnissen:

Exzessiver Fernsehkonsum ist ein absoluter Risikofaktor für Übergewicht, hohe Cholesterinwerte und ein schlappes Herz, beste Chancen also für einen frühen Tod.

Vielleicht denken Sie:„Mein Kind schaut nicht exzessiv fern.“
Aber Mr.Hancox kann auch hierzu exakte Daten liefern: Mehr als 2 Stunden „glotzen“ pro Tag erhöht die Gesundheitsrisiken eklatant.
Und noch ein bisschen Statistik am Rande:Die 10-15 jährigen deutschen Kinder sitzen durchschnittlich 118 Minuten vor dem Bildschirm. ( 2 Stunden sind 120 Minuten).

Und zu guter Letzt: Ändert man als Erwachsener seine Sehge-wohnheiten, hat das leider keinen Einfluss mehr auf das Risiko. Zu sehr sind dann schon Essgewohnheiten und Bewegungs-mangel etabliert

Fazit: Weniger als 1 Stunde wäre schon sehr gut
 

Dr. Ulrich Hagen

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